
Das sind die zwei einzigen Worte, die bisher auf dem leeren weißen Blatt geschrieben stehen, das vor uns liegt. Es ist sechs Uhr morgens. Auf dem Tisch dampft eine Kanne frischer Kaffee neben noch warmen Croissants, die es um diese Zeit nur am Hintereingang der Backstube gibt. Ein schöner Morgen, der einen guten Tag verspricht. Mein Bruder Berthold und ich haben uns heute früh verabredet, um die Texte für unseren neue Website zu schreiben. Ganz in Ruhe, bevor in den Fabrikationshallen die Maschinen angestellt werden und alle Gedanken bei den Häusern sind, die Tag für Tag dort entstehen.
Wir schauen uns an und lachen beide. Es fällt uns nicht leicht, etwas über uns, über Burkart Haus zu schreiben. Schon gar nicht die üblichen Worthülsen wie "Kompetenz, Qualitätsmanagement und Innovation". Reicht es nicht zu sagen, dass man von Kindheit an Erfahrung im Umgang mit Holz hat? Dass uns allen der Vater Augen und Hände für höchste Qualität geschult hat? Oder dass es bei uns längst Tradition hat, neueste Verfahren zu prüfen - einfach um zu wissen, ob es uns und vor allem unsere Kunden weiter bringt?
Doch, es reicht. Und es gibt auch noch ein paar Dinge, die man nicht "be"schreiben kann, die man spüren muss. Eines davon ist die Liebe zum Beruf, das "Angefressen-sein". Das steckt an - alle, vom Lehrling bis zum Meister. Und dieser Funke springt über, macht aus den Bauherren und uns ein Team, das schöne und "wohnsinnige" Häuser entstehen lässt, wie wir sie auf den nächsten Seiten zeigen wollen.
Es ist sieben. Unten ist die erste Kreissäge angesprungen - ein Lehrling, der an seinem Gesellenstück arbeitet. Berthold und ich haben beschlossen, hinüber zu gehen und mit ihm, wie versprochen, über die anstehende Prüfung zu reden.
Die Texte? Morgen um sechs wieder. Und schließlich ist der Anfang gemacht - das Schwierigste.
In diesem Sinne - herzlich willkommen bei Burkart Haus.